Mobilfuchsjagd 2019

Am vergangenen Sonntag, am Europa Wahltag, veranstaltete der Deutsche Amateur Radio Club Ortsverband Landshut, eine Mobilfuchsjagd. Die Funkamateure jagen dabei natürlich keine wirklichen Füchse, sondern ein Funksignal, das es zu finden galt. Dieses Signal wurde ausgesendet, im Biergarten beim Wirt z’Biche in Bichl, Neufraunhofen.


Die Teilnehmer, die teilweise auch ihre Familien mit dabei hatten, starteten vom Clubheim der Landshuter Funkamateure, auf der Weickmannshöhe 22 aus. Die Entfernung zum Ziel, Bichl, betrug Luftlinie 15 Km. Die kürzest mögliche Anfahrt waren 18,5 Km.

Die Besonderheit bei diesem Peilwettbewerb war, daß nicht derjenige gewonnen hatte, der am schnellsten war, sondern der den „Fuchs“ in der am kürzest gefahrenen Strecke gefunden hatte. Um ein Straßenrennen zu verhindern, mußte jeder Teilnehmer sich verpflichten die deutsche StVO einzuhalten.

Die Schwierigkeit bestand darin, daß bei der Peilung des Signals, das auf einer 2m Amateurfunkfrequenz gesendet wurde, das wirkliche Signal von reflektierten Funkwellen zu unterscheiden. Ein gekonnter Umgang mit Karte und Kompaß waren sehr hilfreich. Am Ende fanden dann auch alle den „Fuchs“, beim Wirt z’Biche, und konnten dort kulinarische Schmankerl genießen. Das Wetter tat das Ihrige, so daß bei der Preis, bzw. Urkunden Verteilung, nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Sonne lachte. Die Fuchsjäger benötigten zwischen 48 und 20 Kilometer.

 

Ergebnisse:

  • Dritter Platz geht an Stefan Amey, DL1DLX mit 28,2 gefahrenen Kilometer
  • Zweiter wurde Andy Kumpfmüller, DL8RBR mit 25,0 km
  • Der Sieger des Tages war der Vereinsvorstand selbst, Achim Müller, DL3RY er benötigte nur 20,0 km.

 

Die längste Strecke (er jagte zu vielen Reflexionen nach), benötigte ausgerechnet der einzige Radfahrer, Matthias Benker, DL6NAL. Er fuhr 48,0 km. Kam aber dennoch letztlich im Ziel an.

Die restlichen „Fuchsjäger“ benötigten zwischen 32,0 und 40,1 Kilometer.